1927

Die Witterung war in diesem Jahr wieder ungünstig für den Kleingärtner, nur der Herbst brachte noch schöne sonnige Tage.
Der Pachtvertrag mit der Rittergutsverwaltung wird erneuert auf weitere 6 Jahre.

Die Wasserfrage tritt hier wieder in den Vordergrund. Der Fabrikbesitzer, Kurt Werner, tut hier wieder seine milde Hand auf.                                       
Der Verein braucht dadurch in diesem Jahr keine Entschädigungen bezahlen an Herrn Werner.
Herr Werner nimmt die Wasserfrage selbst in die Hände.
Masten werden gesetzt. Die Wasserbehälter sind gesetzt worden schon 1924.
Durch Schwimmervorrichtung und Elektrizität wird das Wassernetz mit Wasser versorgt. (selbsttätiges Ein- und Ausschalten)

In diesem Jahr ist auch nun Vollständig mit Zaun versehen worden, die Anlage hinter der Sandgrube.

Die Pacht beträgt 5 Pfg pro m² an den Verein.

                                     Kassenschluß:                                           
                                                             Einnahmen              1 300,00
  
                                                             Ausgaben               1 300,00
   
                                                             Bestand                      -----
 

Durch verschiedene Neuanschaffungen in der Anlage ist der Verein ein gutes Stück vowärts gekommen.


Die Kasse hat hier ein Minus nach erfolgter Abrechnung. Eine Schuldenlast von noch 100,00 RM hat der Verein.